Art            Lip               Welcome                  to my universe
I‘m a: singer/songwriter, multi-instrumentalist/trumpetplayer, producer/performer, photographer/visual artist, science fiction writer
© All works and content under Creative Commons License BY NC ND

Tutorial

Der Mainstream Solist

Eignungstest

Vorab: Es hat wenig Sinn, ein Tutorial für Zahnärzte zu schreiben, wenn der Möchtegern-Doc Hände wie Bratpfannnen besitzt und davon zwei Linke - der erfolgreiche Zahn-Doc ist auf seine kräftigen und doch feinfühligen Hand- "Werkzeuge" angewiesen. Der Musiker ist auf sein Gehör, seine manuellen Fähigkeiten, sein Zeitgefühl, sein Harmonieverständnis und vor allem auf seine Fantasie angewiesen. Wir machen nun einen kurzen Solisten-Eignungstest: Wir spielen einen Minimalst-Beat ein. Der besteht aus einem Klick (4-tel Kick oder Hihat) und den beiden Akkorden Dm7 und G7. Das Resultat nennt man ein II-V-Verbindung. Erkläre ich alles später. Ich erkläre jetzt auch das Akkordaufbau- und Bezifferungs-System noch nicht. Falls Euch diese Begriffe nichts sagen - spielt 2 beliebige Akkorde ein, die in Euren Augen "gut" klingen. Spielt das ganze als Loop ab (im Kreis, als Endlosschleife). Ihr besitzt gar kein Harmonieinstrument? Seufz...Solltet Ihr Euch längerfristig überlegen. Jetzt bittet Ihr halt einen Bekannten um so einen Beat. Okay - ich hab hier ein Beispiel:)   So - jetzt kommen die spannenden Fragen : musikalischer Teil: Hört Ihr nur, was da jetzt physikalisch auf der Aufnahme ist? Oder hört Ihr auch eine Melodie oder ein Riff im Kopf? Ihr hört nichts dergleichen? Gut - Ihr werdet kein Solist !!! Hört Ihr einen Basslauf? Bassist könnte etwas für Euch sein :) Hört Ihr einen Rhythmus oder sogar ein Drumsolo? Drummer oder Rapper- Karriere kommt in Frage. Hört Ihr einen Text? Ihr wißt schon - Ihr werdet........Texter:)   Sänger nur, wenn Ihr auch eine Melodie hört! Ihr hört ÜBERHAUPT nichts ???? Es gibt viele ehrenwerte Berufe, die Ihr noch ergreifen könnt. Als Musiker könnt Ihr nur drittklassig werden. Sorry :) Ihr hört einen Rhythmus, einen Basslauf, eine Melodie, Riffs, Breaks und Fills? Das ganze Programm? Euch steht eine große Karriere bevor. Falls Ihr es denn schafft, Euch zu promoten. Andernfalls leider nicht :) psychologischer Teil: Ihr seid schüchtern? Gut - Eure Karriere ist weiter hinten auf der Bühne: Drummer, Bassist, Keyboarder, Rhythmusgitarrist, Backgroundgesang. Ihr seid selbstbewußt (habt also wenig Angst, kennt aber auch Eure Schwächen)? Euer Platz ist vorne auf der Bühne: Sänger, Solist, Rapper Ihr seid arrogant und rücksichtslos? Wenn Ihr nicht die passenden Opfer findet - werdet Ihr wohl allein bleiben :) Und selbst mit den willigen Opfern an der Hand: Ihr werdet alles selbermachen müssen. Wenn Ihr Euer Managementproblem in den Griff bekommt, besteht aber trotzdem Hoffnung. Allerdings nur, wenn Ihr auch die folgende Frage positiv beantworten könnt: Könnt Ihr zuhören? Die Schüchternen und Selbstbewußten, die es können , haben "gute Karten" als Musiker. Die Arroganten bekommen große Probleme. Wer nicht zuhören kann, wird definitiv kein guter Solist. Die folgenden Voraussetzungen mitzubringen, setzt noch eins drauf und steigert die Erfolgswahrscheinlichkeit extrem: Ihr erkennt nach Sekunden die Spannungslinie des Stücks und wo Ihr in ihr seid. Ihr könnt Arrangements als Ganzes überblicken. Ihr wißt wo Ihr laut, leise, schnell, langsam, melodiebetont oder riffbetont spielen müßt - um das Arrangement zu optimieren. Ständig. Live. Ihr erkennt, wenn der Kollege, der vorher dominiert hat, Euch Platz läßt - gerne per Augenkontakt - idealerweise aber per Gehör. Ihr beherrscht die wichtigen Solisten-Fähigkeiten Einstieg, Spannungslinie, Ausstieg. Das Gedächtnis Ich unterscheide hier mal die drei Extreme: sehr gut, normal und schlecht :) Der Musiker mit dem schlechten Gedächtnis: Er hat gute Chancen ständig kreativ zu sein. Da er nur ein schlechtes Gedächtnis kennt, blieb ihm gar nichts anders übrig, als Intelligenz und Kreativität zu entwickeln, um sich aus seinen ständigen Problemen herauswinden zu könnnen. Leider behält er auch die Grundlagen nicht. Ohne Fleiß - noch nicht mal ein Trostpreis in  Sicht für ihn. Also "robotten" bis zum Umfallen - oder - ich weiß nicht. Welchen Beruf könnte er noch ergreifen? Das Einzige - was mir da jetzt so einfällt - wäre Maler.  Aber auch der: muß sich selbst vermarkten.  Muß sich den Namen seines Marketingpartners merken oder aufschreiben. Doch - leider - das Aufschreiben - vergißt er auch... Ich würde ihn nicht in die Band nehmen, außer die anderen in der Band sind alle vom Typ 2 und wickeln ihm die Windeln... Der Musiker mit dem sehr guten Gedächtnis: Wird von seinen Mitmenschen für überdurchschnittlich intelligent gehalten. Er brauchte aber nur wenig Intelligenz und Kreativität zu entwickeln - in schwierigen Lagen half ihm immer sein Gedächtnis für bekannte Lösungen, die auf das aktuelle Problem anwendbar waren - und da er eloquent reden kann - hat er kein Problem, das nicht andere gerne für ihn lösen würden :) Er kann sich alles merken - kommt aber nie auf neue Ideen. Fleißig muß er nicht sein - der Erfolg fällt ihm zu. Kreativ wird der nie! Aber ich würde ihn in die Band nehmen. Kreativ bin ich schon selber. Und auf den Typ Mensch kann ich mich verlassen. Jede Band benötigt diesen Typ - um zu funktionieren. Einer von der Sorte ist aber genug :) Der Musiker mit dem normalen Gedächtnis: Ist genau der richtige, um Solist zu werden. Hat er ein eher besseres Gedächtnis, kann er bald alles, was er geübt hat, denn er weiß: Fleiß hilft. Er kommt auch auf Ideen - immer wenn er Fehler macht - weil er wieder einmal etwas vergessen hat - findet er die kreative Lösung. Hat er ein eher schlechtes, aber immer noch normales Gedächtnis, dann hat er extrem gute Voraussetzungen, um kreativ und intellligent zu werden. Wenn er auch fleißig ist. Klar - diese beiden Menschen würde ich einstellen in der Band. Sofort. Wenn sie können, was sie dort machen. Drogen: Nur Leute mit extrem gutem Gedächtnis sollten ihr Bewußtsein mit Drogen benebeln, die das Kurzzeitgedächtnis auf einen Augenblick schrumpfen lassen. Ich rate zu grünem Tee und Kaffeevarianten. Nervöse dürfen ein Bier vor dem Auftritt trinken - höchstens eine Stunde vorher - sonst sind die Reaktionen zu verlangsamt. Der Nervöse greift besser zu Baldrian. Von allen anderen Drogen rate ich ab. Was jemand nach dem Gig macht - ist ein völlig anderes Kapitel - und jedermans Privatsache. Aber: Das Geräte-Zeug muß dann von der Bühne geschleppt und wieder weggefahren werden. Und jemand muß klaren Kopfes um die Gage kämpfen. "Drogisten" würde ich nur in die Band nehmen, wenn sie Privatleben und Bandleben g l a s k l a r voneinander trennen könnnen. Sex Wer die Gelegenheit hat, direkt vor dem Auftritt Sex zu haben, sollte sie unbedingt nutzen! Es gibt nichts besseres, um danach in völliger Gelassenheit über die Bühne zu wandeln! Liegestütze vor dem Gig sind ein deutlich schwächerer Ersatz - aber immer noch besser als Drogen. Was jemand nach dem Gig macht: Siehe Drogen. Würde ich einen Sexmaniac in die Band nehmen? Wenn er seinen Job ordentlich erledigt und sein zweites Hobby diskret... selbstverständlich :) Wie möchte ich Euch also helfen? Psychologisch: Sorry. Stellt die ehrliche Selbstdiagnose und ergreift die passenden Maßnahmen. Manch ein Schüchterner wurde schon zum Experten-Charmeur, mancher Troll wurde beliebt :) Musikalisch: Sehr viele Dinge lernt man auch bei durchschnittlichem Talent durch Erfahrung und Übung. Einige Grundfähigkeiten will ich hier vermitteln - grundsätzlich für Anfänger - aufbauend .

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Vorab: Es hat wenig Sinn, ein Tutorial für Zahnärzte zu schreiben, wenn der Möchtegern-Doc Hände wie Bratpfannnen besitzt und davon zwei Linke - der erfolgreiche Zahn-Doc ist auf seine kräftigen und doch feinfühligen Hand- "Werkzeuge" angewiesen. Der Musiker ist auf sein Gehör, seine manuellen Fähigkeiten, sein Zeitgefühl, sein Harmonieverständnis und vor allem auf seine Fantasie angewiesen. Wir machen nun einen kurzen Solisten-Eignungstest: Wir spielen einen Minimalst- Beat ein. Der besteht aus einem Klick (4-tel Kick oder Hihat) und den beiden Akkorden Dm7 und G7. Das Resultat nennt man ein II- V-Verbindung. Erkläre ich alles später. Ich erkläre jetzt auch das Akkordaufbau- und Bezifferungs-System noch nicht. Falls Euch diese Begriffe nichts sagen - spielt 2 beliebige Akkorde ein, die in Euren Augen "gut" klingen. Spielt das ganze als Loop ab (im Kreis, als Endlosschleife). Ihr besitzt gar kein Harmonieinstrument? Seufz...Solltet Ihr Euch längerfristig überlegen. Jetzt bittet Ihr halt einen Bekannten um so einen Beat. Okay - ich hab hier ein Beispiel:)   So - jetzt kommen die spannenden Fragen : musikalischer Teil: Hört Ihr nur, was da jetzt physikalisch auf der Aufnahme ist? Oder hört Ihr auch eine Melodie oder ein Riff im Kopf? Ihr hört nichts dergleichen? Gut - Ihr werdet kein Solist !!! Hört Ihr einen Basslauf? Bassist könnte etwas für Euch sein :) Hört Ihr einen Rhythmus oder sogar ein Drumsolo? Drummer oder Rapper- Karriere kommt in Frage. Hört Ihr einen Text? Ihr wißt schon - Ihr werdet........Texter:)   Sänger nur, wenn Ihr auch eine Melodie hört! Ihr hört ÜBERHAUPT nichts ???? Es gibt viele ehrenwerte Berufe, die Ihr noch ergreifen könnt. Als Musiker könnt Ihr nur drittklassig werden. Sorry :) Ihr hört einen Rhythmus, einen Basslauf, eine Melodie, Riffs, Breaks und Fills? Das ganze Programm? Euch steht eine große Karriere bevor. Falls Ihr es denn schafft, Euch zu promoten. Andernfalls leider nicht :) psychologischer Teil: Ihr seid schüchtern? Gut - Eure Karriere ist weiter hinten auf der Bühne: Drummer, Bassist, Keyboarder, Rhythmusgitarrist, Backgroundgesang. Ihr seid selbstbewußt (habt also wenig Angst, kennt aber auch Eure Schwächen)? Euer Platz ist vorne auf der Bühne: Sänger, Solist, Rapper Ihr seid arrogant und rücksichtslos? Wenn Ihr nicht die passenden Opfer findet - werdet Ihr wohl allein bleiben :) Und selbst mit den willigen Opfern an der Hand: Ihr werdet alles selbermachen müssen. Wenn Ihr Euer Managementproblem in den Griff bekommt, besteht aber trotzdem Hoffnung. Allerdings nur, wenn Ihr auch die folgende Frage positiv beantworten könnt: Könnt Ihr zuhören? Die Schüchternen und Selbstbewußten, die es können , haben "gute Karten" als Musiker. Die Arroganten bekommen große Probleme. Wer nicht zuhören kann, wird definitiv kein guter Solist. Die folgenden Voraussetzungen mitzubringen, setzt noch eins drauf und steigert die Erfolgswahrscheinlichkeit extrem: Ihr erkennt nach Sekunden die Spannungslinie des Stücks und wo Ihr in ihr seid. Ihr könnt Arrangements als Ganzes überblicken. Ihr wißt wo Ihr laut, leise, schnell, langsam, melodiebetont oder riffbetont spielen müßt - um das Arrangement zu optimieren. Ständig. Live. Ihr erkennt, wenn der Kollege, der vorher dominiert hat, Euch Platz läßt - gerne per Augenkontakt - idealerweise aber per Gehör. Ihr beherrscht die wichtigen Solisten-Fähigkeiten Einstieg, Spannungslinie, Ausstieg. Das Gedächtnis Ich unterscheide hier mal die drei Extreme: sehr gut, normal und schlecht :) Der Musiker mit dem schlechten Gedächtnis: Er hat gute Chancen ständig kreativ zu sein. Da er nur ein schlechtes Gedächtnis kennt, blieb ihm gar nichts anders übrig, als Intelligenz und Kreativität zu entwickeln, um sich aus seinen ständigen Problemen herauswinden zu könnnen. Leider behält er auch die Grundlagen nicht. Ohne Fleiß - noch nicht mal ein Trostpreis in  Sicht für ihn. Also "robotten" bis zum Umfallen - oder - ich weiß nicht. Welchen Beruf könnte er noch ergreifen? Das Einzige - was mir da jetzt so einfällt - wäre Maler.  Aber auch der: muß sich selbst vermarkten.  Muß sich den Namen seines Marketingpartners merken oder aufschreiben. Doch - leider - das Aufschreiben - vergißt er auch... Ich würde ihn nicht in die Band nehmen, außer die anderen in der Band sind alle vom Typ 2 und wickeln ihm die Windeln... Der Musiker mit dem sehr guten Gedächtnis: Wird von seinen Mitmenschen für überdurchschnittlich intelligent gehalten. Er brauchte aber nur wenig Intelligenz und Kreativität zu entwickeln - in schwierigen Lagen half ihm immer sein Gedächtnis für bekannte Lösungen, die auf das aktuelle Problem anwendbar waren - und da er eloquent reden kann - hat er kein Problem, das nicht andere gerne für ihn lösen würden :) Er kann sich alles merken - kommt aber nie auf neue Ideen. Fleißig muß er nicht sein - der Erfolg fällt ihm zu. Kreativ wird der nie! Aber ich würde ihn in die Band nehmen. Kreativ bin ich schon selber. Und auf den Typ Mensch kann ich mich verlassen. Jede Band benötigt diesen Typ - um zu funktionieren. Einer von der Sorte ist aber genug :) Der Musiker mit dem normalen Gedächtnis: Ist genau der richtige, um Solist zu werden. Hat er ein eher besseres Gedächtnis, kann er bald alles, was er geübt hat, denn er weiß: Fleiß hilft. Er kommt auch auf Ideen - immer wenn er Fehler macht - weil er wieder einmal etwas vergessen hat - findet er die kreative Lösung. Hat er ein eher schlechtes, aber immer noch normales Gedächtnis, dann hat er extrem gute Voraussetzungen, um kreativ und intellligent zu werden. Wenn er auch fleißig ist. Klar - diese beiden Menschen würde ich einstellen in der Band. Sofort. Wenn sie können, was sie dort machen. Drogen: Nur Leute mit extrem gutem Gedächtnis sollten ihr Bewußtsein mit Drogen benebeln, die das Kurzzeitgedächtnis auf einen Augenblick schrumpfen lassen. Ich rate zu grünem Tee und Kaffeevarianten. Nervöse dürfen ein Bier vor dem Auftritt trinken - höchstens eine Stunde vorher - sonst sind die Reaktionen zu verlangsamt. Der Nervöse greift besser zu Baldrian. Von allen anderen Drogen rate ich ab. Was jemand nach dem Gig macht - ist ein völlig anderes Kapitel - und jedermans Privatsache. Aber: Das Geräte-Zeug muß dann von der Bühne geschleppt und wieder weggefahren werden. Und jemand muß klaren Kopfes um die Gage kämpfen. "Drogisten" würde ich nur in die Band nehmen, wenn sie Privatleben und Bandleben g l a s k l a r voneinander trennen könnnen. Sex Wer die Gelegenheit hat, direkt vor dem Auftritt Sex zu haben, sollte sie unbedingt nutzen! Es gibt nichts besseres, um danach in völliger Gelassenheit über die Bühne zu wandeln! Liegestütze vor dem Gig sind ein deutlich schwächerer Ersatz - aber immer noch besser als Drogen. Was jemand nach dem Gig macht: Siehe Drogen. Würde ich einen Sexmaniac in die Band nehmen? Wenn er seinen Job ordentlich erledigt und sein zweites Hobby diskret... selbstverständlich :) Wie möchte ich Euch also helfen? Psychologisch: Sorry. Stellt die ehrliche Selbstdiagnose und ergreift die passenden Maßnahmen. Manch ein Schüchterner wurde schon zum Experten- Charmeur, mancher Troll wurde beliebt :) Musikalisch: Sehr viele Dinge lernt man auch bei durchschnittlichem Talent durch Erfahrung und Übung. 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